Ausgeschnittene jubelnde Menschen
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„Hallo Gott, ich bin's!“: Jubeln

Wir reißen die Arme zum Himmel, wenn wir jubeln, zum Beispiel beim Fußball. Und zum Jubeln haben Christen allen Grund, denn das Gute hat gesiegt. Diese Andacht ist für Kinder von drei bis sechs Jahren. 

Kinder jubeln ausgelassen und unmittelbar. Auch der Jubel über die Auferstehung Christi, der österliche Jubel, ist Freudenausbruch eines vom Gedanken an Gott erfüllten Herzens. Das möchten wir in dieser Einheit mit den Kindern teilen.

Benötigtes Material

  • Bilder von jubelnden Menschen und Kindern: Ein Kind hat beim Fußball ein Tor geschossen, eine große Menge jubelt beim Konzert, ein Kind freut sich über ein Geschenk ...
  • Anleitungs-PDF zum Download 
jubelnder Mensch aus Papier ausgeschnitten
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Für die Eltern

Im Wörterbuch steht zum Thema Jubeln: „Seiner Freude über etwas laut und stürmisch Ausdruck geben“. Kinder jubeln – mit Gesten, in Worten, laut oder leise. Sie schreien ihre Freude heraus. Ganz spontan, unmittelbar. Wir stellen uns vor, dass dies auch die ersten Christen getan haben, als sie realisierten, was da nach dem Tod Jesu passiert ist.

Jesus ist nicht länger tot. Er lebt. Der österliche Jubel, ein Freudenausbruch eines vom Gedanken an Gott erfüllten Herzens. Ein erhebendes Gefühl, das wir Erwachsene auch für uns – heute – wieder entdecken sollten. Und das wir mit unseren Kindern teilen dürfen.

Anfangsritual

Alle Kinder stellen sich in einen Kreis. 

Hallo lieber Gott, ich bin hier!
Die Kinder winken nach oben.

Ich verbring jetzt Zeit mit dir.
Die Kinder umarmen sich.

Ganz fest glaub ich an dich
Die Kinder legen ihre Hände auf das Herz.

und vertrau darauf: Du begleitest mich.
Die Kinder machen Geh-Bewegungen auf dem Platz.

Danken, Bitten, Klagen,
Die Kinder falten ihre Hände.

ich kann dir einfach alles sagen.
Die Kinder öffnen die Hände zu einer Schale und bewegen die Hände nach oben.

Ich sprech mit dir, und du hörst mich
Die Kinder deuten auf sich und dann nach oben.

und wenn ich still bin, höre ich auch dich.
Die Kinder legen einen Finger auf den Mund.

Unser Schatz ist die gemeinsame Zeit.
Die Kinder formen ein Herz.

Für die bin ich / sind wir jetzt bereit
Die Kinder geben sich die Hände.

Eröffnungsritual zum Anschauen

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Versammlung

Die Gruppenleitung (GL) zeigt den Kindern verschiedene Bild von jubelnden Menschen.

Jubelndes Mädchen aus Papier
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GL: Ich habe euch heute einige Bilder mitgebracht. Könnt ihr mir beschreiben, was das Kind, was die Kinder machen?

Die Kinder erzählen von ihren Vermutungen.

GL: Ihr habt Recht. Das Kind freut sich. Es jubelt. Worüber könnte dieses Kind sich denn freuen, worüber jubelt es?

Die Kinder erzählen von ihren Vermutungen: Es hat Geburtstag. Dem Kind ist etwas gut gelungen. Es hat ein Tor geschossen.

GL: Auch bei dir gibt es sicherlich Dinge, über die du dich freust, Dinge, über die du jubelst.

Die Kinder erzählen.

GL: Zeig uns doch mal, wie du jubelst.

Die Kinder jubeln.

Hinführung

Eine Reise in die Zeit Jesu:

GL: Menschen freuen sich über ein Erfolgserlebnis, sie freuen sich über Geschenke und gute Nachrichten. Eine wunderbare freudige Nachricht hat auch die Menschen in Israel erreicht. Reisen wir gemeinsam in die Zeit Jesu. Wir sind mitten in Jerusalem. Eine ganz außergewöhnliche Nachricht macht die Runde.

Jubelnder Fußballspieler
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GL flüstert dem Kind neben sich ins Ohr.

GL: Jesus lebt!

Die Kinder flüstern die Botschaft weiter. Das letzte Kind sagt die Worte laut.

GL: Das ist eine unglaubliche Nachricht. Drei Tage zuvor haben die Menschen noch gehört, dass Jesus gestorben ist. Sie sind traurig. Sie lassen den Kopf hängen. Und dann bringen da zwei Frauen diese Botschaft, die unbegreiflich war. Die Frauen sagen: Jesus lebt. Jesus ist nicht mehr tot. Gott hat etwas Großes getan. Das ist ein Grund zur Freude

Bibeltext

GL zeigt die Bibel.

GL: Beim Anbruch des ersten Tages der Woche kamen Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Der Engel sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus. Er ist nicht hier. Er ist von den Toten auferstanden!

Jesus lebt. Das war eine wunderbare Botschaft. Die Menschen haben sich sehr über diese Worte gefreut. Sie waren froh und haben gejubelt. Sie haben gespürt, dass Gott das Leben wichtiger ist als der Tod. Gott ist Leben. Gott ist Liebe. Diese Liebe ist stärker ist als der Tod!
Darum haben die Menschen gejubelt. Ihr Jubelruf war damals: Halleluja! Halleluja, halleluja!

Die Kinder rufen: Halleluja.

Aktion

GL: Lasst uns singen, tanzen und jubeln und uns freuen über die große wunderbare Tat Gottes –Jesus ist auferstanden!

Jubelnde Kinder
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Gotteslob Nr. 483: Halleluja … singen, spielen, tanzen dem Herrn (30 Tänze und Spiellieder für den Kindergottesdienst: Halleluja, klatsch für Gott ...

GL: Auch heute noch gibt es für uns Grund zur Freude. Nimm dir einen Moment Zeit und denk daran, worüber du dich in den letzten Tagen gefreut hast. Wenn du etwas gefunden hast: Nimm deine Hände vor dein Herz.
Unser Leben können wir leben - hoffnungsvoll und voller Freude. Gott begleitet uns dabei.

Abschlussritual

Alle Kinder stellen sich in einen Kreis.

Lieber Gott, ich bitte dich:
Die Kinder falten ihre Hände.

Sei du mir nahe, schau auf mich!
Die Kinder legen ihre Hände aufs Herz.

Du verstehst, wie es mir geht,
Die Kinder deuten mit ihrem Finger an die Stirn.

drum spreche ich zu dir in diesem Gebet:
Die Kinder öffnen die Hände zu einer Schale und bewegen die Hände nach oben.

Gib mir Kraft für mein Leben,
Die Kinder zeigen ihre Muskeln.

lass mich nicht allein und schenk mir deinen Segen!
Alle Kinder nehmen sich an der Hand und drücken die Hand des anderen Kindes.

Abschlussritual zum Anschauen

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Material zum Download

Schritt für Schritt Anleitung zum Download

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Jubeln

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