Seelsorge in Krankheit und in der letzten Phase des Lebens ist ein unverzichtbarer Dienst am Menschen. Krankenseelsorge gehört zum Selbstverständnis der Kirche. Wer sich hier einbringt, vollzieht ein Werk der Barmherzigkeit.
Kranksein stellt das Leben auf den Kopf – körperlich, psychisch und spirituell. In dieser Zeit des Umbruchs macht die Kirche ihren Grundauftrag sichtbar: Menschen in Krankheit, ihre Angehörigen und alle, die sie begleiten, nicht aus dem Blick zu verlieren.
In jeder Pfarrei, in jeder Eucharistiefeier und im seelsorglichen Besuch bei Kranken wird spürbar, dass die Gemeinschaft der Glaubenden auch jene umfasst, die nicht selbst am Gottesdienst teilnehmen können.
Damit Glaube und Kirche gerade in besonderen Situationen – etwa im Krankenhaus oder Hospiz – verlässlich präsent sind, braucht es seelsorgliche Kompetenz, enge Zusammenarbeit mit anderen Professionen und ein waches Gespür für die spirituelle Dimension des Menschseins.
Hier finden Sie hilfreiche Broschüren und Materialien rund um die Themen Krankheit, Sterben und Abschiednehmen. Die veröffentlichten Schriften möchten einfühlsam begleiten – Betroffene, Angehörige oder Ehrenamtliche. Sie geben Orientierung, schenken Raum für Fragen und laden ein, im Glauben und in Gemeinschaft achtsam mit dem Leben und seinem Ende umzugehen. Sie können die aufgeführten Broschüren bei uns beziehen.
Inhalt: Die letzte Lebenszeit - Im Sterben begleiten - In Gottes Hände - Gebete und Rituale - Ethische Fragen - Vollmacht und Patientenverfügung - Wenn der Lebensmut schwindet - Begriffe - Gebete und Texte - Lieder
Inhalt: Gedanken zu Kranksein - Verhalten in Krankheit - Begegnung mit Kranken - Ritus der Krankensalbung - Gebete - Was zu bedenken ist - Literatur und Quellenangaben
Inhalt: Bestattungskultur/Lebenskultur - Dreifacher Abschied vom Verstorbenen - Trauerkultur/Erinnerungskultur - Christlich Abschied nehmen - Kleine Handreichung für den Trauerfall
Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf einer eigenen Themenseite viele hilfreiche Informationen und Dokumente zum Thema Patientenvorsorge veröffentlicht.
Eine wertvolle Orientierung bietet der Wegweiser der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland.
Im Auftrag des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, fördert die Erzdiözese seit 2012 jährlich mit finanziellen Mitteln Anliegen aus dem Hospiz- und Palliativbereich. Mit diesem fortlaufenden Engagement der Erzdiözese im Hospiz- und Palliativbereich erhält die Sorge der Kirche und ihrer Caritas für schwer kranke und sterbende Menschen eine beispielgebende Prägung. Der Fonds unterstützt das Engagement der in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen und verbessert damit die Versorgung der kranken Menschen.
Förderfähig sind Projekte und Maßnahmen, die eine Förderung, Weiterentwicklung und Verstetigung christlicher Hospiz- und Palliativkultur und die Integration von Palliative Care im ambulanten und stationären Bereich anstreben durch
Personalkosten werden nur befristet gefördert und wenn sie im Rahmen einer projektorientierten Arbeit mit dem Ziel der Überführung in eine Regelfinanzierung anfallen oder wenn befristete zusätzliche Personalressourcen für das Erreichen des Projektziels von grundlegender Bedeutung sind.
Anträge können gestellt werden durch Einrichtungen und Dienste des Caritasverbands der Erzdiözese, korporative Mitglieder des Caritasverbands oder assoziierte Organisationen, deren Trägersitz im Gebiet der Erzdiözese liegt, sowie Leiterinnen und Leitern von Pfarreien, Pfarrverbänden und kirchlichen Dienststellen.
Ein Beirat unterstützt die Abteilung Krankenpastoral bei der Förderung und Weiterentwicklung der Krankenpastoral in der Erzdiözese München und Freising. Zudem gibt es verschiedene Fachgruppen, in denen Krankenseelsorgerinnen und Krankenseelsorger zusammenarbeiten.
Der Beirat besteht aus der Leitung der Abteilung Krankenpastoral, der Fachbereichsleitung Krankenhausseelsorge und der Fachbereichsleitung Hospiz und Palliativ, fünf gewählten und bis zu drei berufenen Mitgliedern.
Die zentrale Aufgabe des Beirats der Abteilung Krankenpastoral besteht in der Mitwirkung bei der Förderung und Weiterentwicklung der Krankenpastoral in der Erzdiözese München und Freising. Diese Aufgabe wird erreicht durch die Vernetzung und Förderung von Kontakten, Austausch und Informationsweitergabe.
Weitere Aufgabenfelder:
Eine genauere und detaillierte Umschreibung der Aufgaben des Beirats entnehmen Sie bitte der Geschäftsordnung:
Mitglieder:
Die Fachgruppe wurde am 23.02.2016 gegründet. Sie setzt sich aus Seelsorgenden in den Bereichen Krankenhaus und Altenheim zusammen. Ziele der Fachgruppe Demenz sind:
Diese Ziele sollen in Zukunft verfeinert und fortgeschrieben werden.
Kontakt: Dr. Maria Kotulek, Tel.: 089 2137-4306, krankenpastoral@eomuc.de
Publikationen:
Informationsbogen für Patienten mit einer Demenz bei Aufnahme ins Krankenhaus:
Begleitheft zum Informationsbogen für Patienten mit einer Demenz bei Aufnahme ins Krankenhaus:
Ethische Fragen haben in den letzten Jahren im Klinik-Alltag immer größere Bedeutung gewonnen und werden vor allem mehr als früher auch thematisiert. In vielen Kliniken gibt es inzwischen Klinische Ethik-Komitees und/oder Ethik-Konsil-Teams, in denen Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger präsent sind. Aber auch dort, wo es (noch) keine Strukturen der Ethik-Beratung gibt, sind Krankenhaus-Seelsorgende oft konfrontiert mit ethischen Fragen, vor allem im Zusammenhang mit schwierigen Therapie-Entscheidungen.
In dieser Situation stellen sich unter anderem folgende Fragen:
Die Fachgruppe Ethik will:
Die Fachgruppe Ethik ist gedacht für Kolleginnen und Kollegen, die in Gremien wie z.B. in Klinischen Ethik-Komitees und Konsil-Teams oder auch persönlich vor Ort in ethische Entscheidungsprozesse an ihrer Arbeitsstelle einbezogen sind oder solche Aufgaben auf sich zukommen sehen.
Kontakt
PR Karin Göbel, Kath. Seelsorge München Klinik Neuperlach, Oskar-Maria-Graf-Ring 51, 81737 München, kgoebel@eomuc.de, 089 6794-2281
Sekretariat der Abteilung Krankenpastoral, Tel. 089 2137-1978 oder 089 2137-2072
Literatur
Zeitschriften
Organisationen
Internet-Portale
Kurse und Fortbildungen
Downloads
Sterbebegleitung
Deutsches Ärzteblatt, Jg. 118, Heft 29–30, 26. Juli 2021
Vorsorgevollmacht
Bundesärztekammer: Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen
Die Fachgruppe setzt sich aus hauptamtlichen Seelsorgenden der Erzdiözese München und Freising mit Auftrag im Hospiz- und Palliativbereich zusammen. Ziele der Fachgruppe sind:
Kontakt:
Dr. Wolfgang Lingl, Leiter des Fachbereichs Hospiz und Palliativ
Erzbischöfliches Ordinariat München
Fachbereich Hospiz und Palliativ
Schrammerstraße 3
80333 München
Tel.: 089 2137-2318
wlingl@eomuc.de
„und ER stellte ein Kind in die Mitte“
Wir Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten in der Gynäkologie, in der Pränataldiagnostik, im Kreissaal, in der Neonatologie und auf den Kinderstationen. In unseren Arbeitsfeldern begleiten wir:
Der Arbeitskreis hat sich neu konstituiert, daher werden die verschiedenen Themenbereiche der kommenden Zeit verfeinert und fortgeschrieben.
Ergänzende Organisationen:
Kontakt:
Eugenia Vesely, Seelsorgerin im Klinikum Dritter Orden, Tel.: 089 1795-1821
Sekretariat der Abteilung Krankenpastoral, krankenpastoral@eomuc.de
Im Bereich der Psychiatrieseelsorge arbeiten Seelsorgerinnen und Seelsorger, die ganz in einer psychiatrischen Einrichtung bzw. Abteilung sind und andere, welche zum einen Teil in einer psychiatrischen Einrichtung und zum anderen in einer somatischen Klinik präsent sind. Es besteht zusätzlich eine Seelsorgestelle für Angebote in den Sozialpsychiatrischen Diensten, die auch Einzelgespräche anbietet, Kontakte hält zu Angehörigen- und Psychiatrieerfahrenengruppen und Ansprechpartner im kirchlichen Bereich ist zu Fragen der Seelsorge mit psychisch belasteten oder erkrankten Gemeindemitgliedern.
Innerhalb der Fachgruppe findet ein reger Austausch über das Erlebte und Erfahrene in der Begegnung mit psychisch erkrankten Menschen und dem Klinikalltag statt. Diesem kollegialen Austausch kommt eine hohe Bedeutung zu.
Daneben wählen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachgruppe sich ein jährliches Schwerpunktthema. So war dies zum Bespiel:
+ Ethik in der Psychiatrie
+ Glaube als Ressource und Gefährdung
+ Neu in der Psychiatrieseelsorge – Wie kann dies gehen?
Außerdem wurde zweimal von Einzelnen der Ärztetag unserer Erzdiözese mitgestaltet: 2017 zum Thema „Suizidalität“ und im Jahr 2022 zum Thema „Geht`s nur noch online? Ein Interdisziplinäres Symposium aus medizinischer, therapeutischer und seelsorglicher Sicht zum Thema Onlinesucht“.
Kontakt:
Diakon Josef Kafko, Dipl. Psychologe
Seelsorge für psychisch kranke Menschen, Bayerstr. 73 / 2. OG, 80335 München
krankenpastoral@eomuc.de
Die Fachgruppe Sozialraum besteht aus hauptamtlichen Seelsorgenden der Erzdiözese München und Freising, die einen Auftrag für Krankenpastoral im Sozialraum haben. Mit „Sozialraum“ ist der soziale Nahbereich gemeint, in dem Menschen leben und miteinander interagieren.
Aufgaben und Ziele der Fachgruppe sind:
Die Fachgruppe befindet sich ab Herbst 2025 im Gründungsprozess. Ihre Ziele werden laufend fortgeschrieben.
Kontakt:
Bernadette Matthaei, Pastoralreferentin, Tel.: 0170 8403702, bmatthaei@eomuc.de
Sekretariat der Abteilung Krankenpastoral, Tel. 089 2137-1978 oder 089 2137-2072
Die Fachgruppe Trauerpastoral ist ein Forum für Hauptamtliche in der Kranken-, Senioren- und Gemeindepastoral. War der bisherige kirchlich-seelsorgliche Fokus bei der Begleitung Trauernder eher auf dem Trauergespräch im Zusammenhang um das Begräbnis, wird die Begleitung von Trauernden im Blick auf den gesamten Trauerprozess immer gefragter. Diese wird diözesanweit vermehrt von kommerziellen Anbietern (Trauerbegleiter, Ritualdesigner, etc.) und auf Trauersituationen spezialisierten Initiativen und Vereinen (nach Suizid, Eltern nach Trennung und Scheidung, Flüchtlingsinitiativen, Kindertrauer, Witwen und Witwer, Tod eines Kindes, …) wahrgenommen.
Trauerpastorale Angebote befinden sich mithin auf einem differenzierten Markt der Angebote und Anbieter. Seelsorge besitzt keine Alleinstellung mehr, ihr wird jedoch immer noch in ihrem Kompetenzzuschnitt und ihrer Qualität bei Fragen hinsichtlich Trauer eine Antwort in besonderer Weise zugetraut.
Trauernde begleiten ist originäre Aufgabe von Seelsorge. Dieser Herausforderung will sich die Fachgruppe Trauerpastoral im Blick auf Qualität, Spezifikum, Reflexion und Strukturüberlegungen zur Trauerbegleitung stellen. Dabei geht es um Austausch und die jeweiligen Situationen der Teilnehmenden in ihrem spezifischen Aufgabengebiet hinsichtlich gemeinsamer fachlicher Überlegungen und hilfreicher Unterstützung. Auch die Diözese betreffende strukturelle Fragen im Blick auf Herausforderungen, Neuorientierung und einer tragfähigen zukünftigen Trauerpastoral sollen reflektiert, diskutiert und initiiert werden.
Dazu trifft sich die Fachgruppe dreimal jährlich zum Austausch, setzt sich einen Schwerpunkt und organisiert eine qualifizierte Fortbildung (Arbeitsjahr: September bis August).
Kontakt:
PR Ulrich Keller
Referent Trauer/Trauma
Erzbischöfliches Ordinariat München
Fachbereich Hospiz und Palliativ
Schrammerstraße 3
80333 München
ukeller@eomuc.de
Leitung: Dr. Thomas Hagen
Schrammerstraße 3
80333 München