Sie engagieren sich im Bereich der Ökumene und des interreligiösen Dialogs? Mit Arbeitshilfen, Grundlagentexten und Plakatvorlagen unterstützen wir Sie dabei, ökumenische Zusammenarbeit lebendig, fundiert und praxisnah zu gestalten.
Ökumene lebt überall dort, wo sich Menschen aus dem Geiste Jesu heraus und im Bewusstsein ihres aus der Taufe erwachsenen gemeinsamen Auftrages aufmachen, um miteinander Zeugnis für die Kraft des christlichen Glaubens zu geben. Die Orte und Wege ökumenischer Zusammenarbeit sind vielfältig, der Auftrag ist stets derselbe: „So sollen auch sie eins sein, damit die Welt glaubt“ (Joh 17,21). Um die ökumenische Zusammenarbeit zu unterstützen, hat der Fachbereich Ökumene einige hilfreiche Materialien zusammengestellt.
Die Charta Oecumenica ist ein Text, den die Kirchen Europas gemeinsam erarbeitet haben. Ursprünglich 2003 auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin unterzeichnet, wurde sie 2025 komplett überarbeitet und ist deshalb ein hochaktueller Text für die Ökumene vor Ort. Das Ziel ist ein praktisches: Die Kirchen wollen das ökumenische Miteinander auf dem europäischen Kontinent intensivieren, indem sie gemeinsame Regeln für die Praxis festlegen. Das kommt im Untertitel der Charta Oecumenica zum Ausdruck: „Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa“.
Die Charta verdankt sich der Einsicht, dass Europa vor vielen neuen Aufgaben steht, die sich am besten gemeinsam gestalten lassen. In dieser Situation wollen die Kirchen „mit dem Evangelium für die Würde der menschlichen Person als Gottes Ebenbild eintreten und als Kirchen gemeinsam dazu beitragen, Völker und Kulturen zu versöhnen“. Zu jedem in der Charta behandelten Thema werden „Selbstverpflichtungen“ genannt. Das heißt, sie ist kein Gesetz, das den Kirchen von außen aufgezwungen wird. Es geht darum, dass die europäischen Kirchen sich selbst verpflichten, ihre Beziehungen zueinander und die gemeinsame Arbeit so zu gestalten, dass sie mindestens dem Standard der Charta Oecumenica entsprechen. Die Charta Oecumenica will Anstoß für Begegnungen, für Gespräche und für gemeinsame Projekte vor Ort sein. Für Kirchengemeinden lohnt es sich, sich mit ihr zu beschäftigen. Sie können ihre ökumenische Arbeit und ihr Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung an der Charta messen und prüfen, wo noch Handlungsbedarf besteht. Dabei können sie sich mit allen Christinnen und Christen in ganz Europa – über die Grenzen der Europäischen Union hinaus – verbunden wissen.
Im Jahr 2003 haben die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland verbundenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in Berlin gemeinsam die Charta Oecumenica unterzeichnet. Mit dieser Selbstverpflichtung bringen sie zum Ausdruck, dass der Einsatz für die Einheit der Kirche Jesu Christi aufs Engste verbunden ist mit einem glaubwürdigen gemeinsamen Einsatz für ein nachhaltiges Denken und Handeln. Die gemeinsame Feier einer ökumenischen Schöpfungszeit seit dem Jahr 2010 ist ein weiteres Zeichen für dieses Engagement.
Mit dieser Arbeitshilfe „Nachhaltig. Ökumenisch. Relevant.“ wollen wir anregen, nachhaltiges Handeln als Chance für die Ökumene und ein glaubwürdiges gesellschaftliches Engagement in den Blick zu nehmen. Wir sind überzeugt, dass auf diesem Feld noch viel mehr gemeinsam geschehen kann, als heute schon geschieht. Im Engagement für unsere Mitwelt wird erfahrbar, was wir meinen, wenn wir gemeinsam den einen Gott als den Schöpfer preisen.
Die vorliegende Arbeitshilfe „Direktorium für Ökumenische Gottesdienste“ will den in der Pastoral Verantwortlichen im Erzbistum Leitlinien an die Hand geben, die das ökumenische Gewachsene würdigen und gesellschaftliche Realitäten im Lichte des Evangeliums ernst nehmen und deuten. Sie will einen Rahmen für theologisch, pastoral und geistlich verantwortbare Entscheidungen vor Ort schaffen.
Unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ fand im Mai 2010 in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt. Die vorliegende Neuauflage der Arbeitshilfe „Ökumenisch handeln – aber wie?“ präsentiert erprobte Beispiele aus der ökumenischen Praxis, die katholische und evangelische, freikirchliche und orthodoxe Gemeinden zur Nachahmung, aber auch zur Entwicklung eigener Ideen und Initiativen anregen können. Sie wurde vom Arbeitskreis Ökumene des Diözesanrats erarbeitet, der selbst ökumenisch besetzt ist.
Machen Sie sichtbar, was für Sie die Kraft und Relevanz des Glaubens ausmacht. Planen Sie eine Aktion mit Ihren ökumenischen Partnern. Wir unterstützen Sie dabei.
Download Flyer „Zeigt Euch“ (PDF)
Bei der Planung und Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen unterstützt Sie das zugehörige Workbook. Mit klaren Anleitungen, Leitfragen und einer übersichtlichen Struktur hilft es, die Planung Schritt für Schritt zu gestalten und den Überblick zu behalten.
Hier finden Sie ausgewählte Links und Downloads zu zentralen Texten der Ökumene
Papst Franziskus„Der Dialog entsteht aus einer respektvollen Haltung einer anderen Person gegenüber, aus der Überzeugung, dass der andere etwas Wertvolles zu sagen hat. Voraussetzung dafür ist, im eigenen Herzen Platz zu machen für den Standpunkt, die Meinung und das Angebot des anderen.“
Für ökumenische Veranstaltungen stehen Ihnen sechs attraktive Plakatmotive unter dem Motto „Einheit suchen – Vielfalt leben“ zur Verfügung. Über den Fachbereich Ökumene können Sie diese Vorlagen kostenfrei für Ihre Veranstaltung nutzen.
Haben Sie noch Fragen? Wir sind für Sie da.
Leitung: Dr. Florian Schuppe
Kapellenstraße 4
80333 München