Würfelseiten werden zusammengeklebt
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Schatzzeit „Heilige“ - Andacht Heiliger Valentin

Wer war der heilige Valentin? Warum gedenken wir seiner am 14. Februar und schenken unseren Lieben an diesem Tag etwas Schönes? Unsere Andacht gibt Antworten.

Die Andacht zum Heiligen Valentin ehrt den Bischof und Märtyrer, der für seinen Glauben und seine Hingabe an die Liebe der Menschen bekannt wurde. Besonders durch seine Hilfe bei der Eheschließung von Paaren trotz römischer Verfolgung prägte er die christliche Tradition. Auf dieser Seite findet man eine inspirierende Liturgie, die seinem Leben und seiner Botschaft der Liebe gedenkt.

Material

  • Rundes, gelbes Tuch
  • 4 (Egli-) Figuren
  • Holzbausteine für eine Stadt 
  • Blumen und/oder Legematerial 
  • Valentinswürfel (siehe Bastelanleitung)
  • Kerze
  • Feuerzeug 

Ritual zum Zusammenkommen

Jetzt ist Schatz-Zeit. Machen wir uns bereit. In Gottes Namen fangen wir an. Jeder ist wichtig, weil jeder was kann. Wir hören Geschichten, beten und singen. So wird unsere Schatz-Zeit immer gelingen. Als Erinnerung findet am Ende Platz, im Kästchen unser wertvoller Schatz.

Einführung

Die Kinder sitzen im Kreis. Sie beobachten, wie ein rundes, gelbes Tuch in die Mitte gelegt wird.

  • Die GL legt das Tuch in die Mitte.

GL: Heute erzähle ich euch wieder eine Geschichte von einem Heiligen. Heilige sind ja Menschen, wie du und ich, aber sie haben vor vielen, vielen Jahren – vor hunderten von Jahren – gelebt. Manchmal kennen wir ihre Geschichte ganz genau, weil die Menschen sie aufgeschrieben haben oder weil sie sie immer wieder erzählt haben.
Heute erzähle ich euch eine Geschichte von einem jungen Mann namens Valentin.

  • Die (Egli-) Figur vom heiligen Valentin können hergezeigt werden.

GL: Seine Geschichte kennen wir nicht ganz genau. Aber so, wie ich sie euch heute erzähle, könnte sie gewesen sein.
Valentin glaubt fest an Gott. Er spürt die Liebe Gottes und will sie an andere Menschen weitergeben.

  • Die Kerze wird angezündet und in die Mitte gestellt.

Heiligenlegende

GL: Die Geschichte spielt vor vielen Jahren in Italien, in der Stadt Rom. Rom ist eine sehr große Stadt, die von Kaiser Claudius II. und seinen Soldaten beherrscht wird.

  • In der rechten Hälfte soll mit den Bausteinen eine kleine Stadt aufgebaut werden.

GL: Valentin ist ein armer, einfacher Priester. Er lebt in einem Haus in Rom und hat einen wunderschönen Garten mit vielen bunten Blumen.

  • Valentins Figur auf das Tuch stellen.

GL: Valentin vertraut auf Gott und verheiratet Liebespaare, die auch an Gott glauben. Er sagt ihnen, dass Gott auch auf ihrem gemeinsamen Lebensweg bei ihnen ist und sie beschützt. Die Leute sind überzeugt, dass die Ehen, die durch Valentin geschlossen werden, unter einem guten Stern stehen.

  • Ein Ehepaar mit auf das Tuch stellen.

GL: Doch Kaiser Claudius II. verbietet Valentin die Eheschließungen, denn er will auf keinen Fall, dass die Menschen an Gott glauben. Die Menschen sollen nur auf ihn hören.

  • Einen Kaiser zwischen Valentin und das Ehepaar stellen.

GL: Valentin verheiratet die Liebenden trotzdem und schenkt ihnen herrlich bunte Blumen aus seinem Garten, zum Fest der Liebe.

  • Den Kaiser zur Stadt stellen und Blumen vor das Ehepaar legen.

GL: Valentin stirbt am 14. Februar. An diesem Tag beschenken sich die Römer schon lange vorher aus Tradition mit Blumen. Und so wird dieser Brauch von den Christen übernommen. Sie denken dann an den Heiligen Valentin. Aber vor allem erzählen die Blumen von der Liebe – von der Liebe zwischen den Menschen, aber auch von der Liebe zu Gott.

  • Jedes Kind darf um Valentin eine Blume legen.

Deutung

GL: Noch heute ist der 14. Februar der Valentinstag. Menschen beschenken sich mit Blumen und erinnern einander, wie gern sie sich haben und wie dankbar sie füreinander sind.

Wir wollen den heutigen/gestrigen Valentinstag dazu nutzen, uns gegenseitig zu sagen, dass wir uns gernhaben. Wir überlegen auch, was den anderen so besonders macht. Und wir erinnern uns gegenseitig daran, dass auch Gott uns liebt.
Dabei hilft uns dieser Würfel.

  • Die GL zeigt den Valentinswürfel her.

GL: Das ist ein besonderer Würfel, denn er hat keine schwarzen Punkte auf seinen Würfelseiten. Kannst du etwas Anderes erkennen? (Antworten der Kinder: eine Blume/ein blaues Herz/eine Sonne …)

Auf jeder Seite des Würfels ist ein Bild zu sehen. Dieses Bild hilft uns zu sagen, warum wir einander gern haben oder warum du so besonders bist. Jeder darf diesen Würfel gleich in der Hand halten und zu dem Kind, das neben einem sitzt, hin würfeln - reihum.
Diese Würfelseite zeigt ein Bild mit Spielfiguren. Darüber steht: „Am liebsten spiele ich mit dir …“. Wenn du würfelst und diese Seite nach oben schaut, darfst du überlegen, was du mit dem Kind, das neben dir sitzt, am liebsten spielst.

  • Die GL würfelt und zeigt eine weitere Oberseite des Würfels. Sie erklärt die entsprechende Aussage. 

GL: (Zum Beispiel): Auf der Seite mit der Blume steht: „Als Blume hättest du die Farbe …“. Wenn du diese Seite würfelst, darfst du überlegen, welche Blumen-Farbe am besten zu dem Kind passt, das neben dir sitzt.

  • Die GL erklärt die restlichen Würfelseiten. Sie beginnt, indem sie zum Nachbarskind hin würfelt und auf die Aussage der Würfeloberseite antwortet. 

Abschluss

Die Kinder legen den Würfel in die Schatzkiste. Dieser Würfel kann jederzeit herausgenommen und bespielt werden.

Segensgebet

Alle Kinder stellen sich in einen Kreis

Segen mit Gesten
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Unser Video erzählt die Geschichte des Heiligen Valentin

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Valentinwürfel aus Papier
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Bastelanleitung

Wie Valentinswürfel zu Ehren des heiligen Valentin gebastelt werden, verrät unsere Bastelanleitung.
Häuser aus Papier und Pappe, die blau angemalt sind
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Zur nächsten Folge: Heiliger Josef

Religionspädagogik im Elementarbereich

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