Zwei Hände halten ein warmes Kerzenlicht.
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„Musst du auch sterben?“ Tod und Trauer als Herausforderungen im Kita-Alltag

Kinder begegnen dem Tod. Auch wenn wir sie vor Abschied, Schmerz und Trauer schützen möchten, gibt es irgendwann eine erste Begegnung damit. Wie begleitet die Fachkraft das Kind in seiner Trauer? Was es braucht, sind Fachwissen, Selbstreflexion sowie Sicherheit im Handeln.

Der Verlust des geliebten Haustieres, der Abschied von der Oma oder trauernde Eltern – das sind Eindrücke, die sich nicht einordnen lassen und die überfordern können, wenn sie nicht wahrgenommen und angemessen begleitet werden. Auch wenn wir Kinder vor Schmerz und Trauer schützen möchten, begegnen sie doch irgendwann erstmals dem Tod.

Die Fachkraft steht vor der Herausforderung, das Kind mit seinen Fragen, Bedürfnissen und seiner individuellen Trauer wahrzunehmen und zu begleiten. Dazu braucht es Fachwissen, Selbstreflexion sowie Sicherheit im eigenen Handeln.

Inhalte der Veranstaltung

  • Theoretische Hintergründe zum Todesverständnis von Kindern 
    Wissen, wie Kinder trauern
  • Möglichkeiten, den Trauerprozess zu begleiten 
  • Umgang mit Kinderfragen zum Thema Tod
  • Vorstellung geeigneter Methoden und Bilderbücher zur Begleitung
  • Deutungen christlicher Tradition zu Tod und Auferstehung

Erworbene Kompetenzen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind fähig,

  • individuell und sensibel auf kindliche Trauer zu reagieren
  • Fragen nach Leben und Tod fachlich und authentisch zu beantworten
  • die Grenzen des Lebens anzuerkennen und für Kinder selbständig zu erschließen
  • Hilfestellungen aus der Religionspädagogik anzubieten.

Anmeldungen bitte an:

Religionspädagogik im Elementarbereich

Kapellenstraße 4

80333 München

089 2137-1660