Fertige Zaubertüte von der Seite.
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Schatzzeit-Andacht im Fasching

An Fasching werden viele Späße gemacht, es wird gelacht und man ist fröhlich. Welchen Beitrag Don Bosco zur Fröhlichkeit von Kindern geleistet hat, beantwortet die Anleitung für eine kleine Andacht zum Fasching.

Material

  • gebastelte Zaubertüte aus farbigem Papier
  • eine Münze
  • ein dunkles Tuch
  • Bausteine
  • rotes Seil
  • Herzen (etwa Handflächen groß) aus Papier oder Filz entsprechend der Kinderanzahl
  • Legematerial (Muggelsteine, Blumen, Sterne)
  • Kerze
  • bunte Tonpapierstreifen
  • Musik

Ritual zum Zusammenkommen

Jetzt ist Schatz-Zeit.
Machen wir uns bereit.
In Gottes Namen fangen wir an.
Jeder ist wichtig, weil jeder was kann.
Wir hören Geschichten, beten und singen
So wird unsere Schatz-Zeit immer gelingen.
Als Erinnerung findet am Ende Platz,
im Kästchen unser wertvoller Schatz.

Vorstellung und Einführung

(Bodenbild, Körperübung…) Verknüpfung evtl. mit dem gebastelten Gegenstand

Die Kinder sitzen im Kreis.

GL beginnt mit einem Zaubertrick:
Hier habe ich eine besondere Tüte mitgebracht. Eine Zaubertüte.
Ein Kind darf eine Münze in die Tüte legen.
GL wendet die Tüte mehrmals und spricht dabei einen selbstgewählten Zauberspruch. Die Tüte wird erneut geöffnet, das Geld ist verschwunden.

GL: Ich habe für euch gezaubert, weil ich euch heute eine Geschichte von einem ganz besonderen Menschen erzählen möchte. Dieser Mensch konnte auch gut zaubern und konnte viele Kunststücke.

Fertige Zaubertüte von der Seite.
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Geschichte

Die Geschichte, die ich euch heute erzähle, spielt vor langer Zeit in einer Stadt in Italien. In dieser Stadt gab es viele Kinder, die sehr arm waren. Niemand kümmerte sich um sie. Oft waren sie hungrig und allein.

In der Mitte des Kreises wird ein dunkles Tuch ausgebreitet, mit Bausteinen wird eine Stadt aufgebaut.

In dieser Stadt lebte ein Priester. Giovanni, aber alle nannten ihn Don Bosco.

Figur wird in die Mitte gestellt.

Don Bosco wollte immer schon Priester werden. Er wollte so leben wie Gott es gefällt. Er wollte für andere da sein, er wollte helfen. Don Bosco hatte ein großes Herz.

Das Mittebild wird von einem roten Seil in Form eines Herzes umrahmt.

Und so machte es sich Don Bosco zur Aufgabe, den Kindern zu helfen: Er sorgte dafür, dass sie spielen konnten, dass sie genügend zu essen hatten, dass sie in die Schule gehen konnten.

Das Besondere daran war, dass viele Menschen in der Stadt dachten, diese Kinder müssten streng behandelt werden. Zu dieser Zeit haben die Erwachsenen noch richtig viel mit Kindern geschimpft und es gab wenig zu lachen. Don Bosco aber war anders: Er kümmerte sich so um die Kinder, dass sie lachen konnten. Er zauberte und führte Kunststücke vor, sodass er auf alle Gesichter ein Lächeln zauberte. Denn Don Bosco war der Meinung, dass auch Gott will, dass alle Menschen ein fröhliches Herz haben.

Don Bosco war sich sicher: Jeder Mensch soll ein fröhliches Herz haben, damit er gut leben kann.

Die GL fordert nun jedes Kind auf, sich ein Herz zu nehmen und dies vor seinen Platz zu legen.

Don Bosco machte durch seine Kunststücke das Herz der Kinder froh und damit ihr Leben leichter.
Was macht denn dein Herz fröhlich? Worüber kannst du lachen?

Jedes Kind darf sich der Reihe nach ein Legematerial nehmen (Blume, Stern, Muggelstein) und dies auf sein Herz legen. Die Kinder dürfen verbalisieren, was sie fröhlich macht. Anschließend wird das fröhliche Herz unter Musik noch reich verziert.

Durch die Fröhlichkeit brachte Don Bosco Licht in das dunkle und traurige Leben der Kinder. Er zeigte auf, dass es Hoffnung gibt und dass Gott immer bei uns ist.

Kerze wird in die Mitte gestellt.

Sein Vorbild waren die Spatzen auf dem Dach: Sie pfiffen und sangen und machten immer einfach weiter, egal was passierte. Damals entwickelte Don Bosco einen Satz, der bis heute geblieben ist:
Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.

Die Kinder dürfen versuchen zu pfeifen.

Deutung

Wenn ihr euch vorstellt, dass es Menschen und Kinder gibt, die traurig sind, oder Angst haben - auch heute gibt es das. Wie könntet ihr helfen?
Stell dir vo,r du könntest zaubern? Was würdest du zaubern?

Die Antworten der Kinder werden gesammelt, für jede Antwort wird eine Verbindung zwischen den Herzen der Kinder und der Mitte gelegt (aus bunten Streifen).

Wir haben nun eine Geschichte gehört, ihr habt erzählt, was euch fröhlich macht und was ihr gerne zaubern würdet. Nun reichen wir uns die Hände und wollen noch gemeinsam ein Gebet sprechen:

Wir beten für alle Menschen, die ein trauriges Herz haben:
Alle: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.

Wir bitten für uns alle, dass wir anderen Menschen helfen fröhlich zu sein: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.

Lied

Zum Schluss wird gemeinsam ein Lied gesungen:
Lasset uns gemeinsam … / oder: Froh zu sein bedarf es wenig


Das „Werk“ wird in die Schatzkiste gelegt

Die Kinder legen die Zaubertüte, die am Anfang verwendet wurde, in die Schatzkiste und dürfen ihre eigene mit nach Hause nehmen.

Segensgebet

(Aus: Amt für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Hg.), Dir sing ich mein Lied: Das Kinder- und Familiengesangbuch © Schwabenverlag. Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 6. Auflage 2017, www.verlagsgruppe-patmos.de)

Alle Kinder stellen sich in einen Kreis.

Segen mit Gesten
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Fertige Zaubertüte von oben.
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Schatzzeit: Fasching

Simsalabim - wie man eine einfache Zaubertüte aus Papier bastelt, verrät die Bastelanleitung.
Auf einem Tisch liegt ein rotes mit Blumen verziertes Herz aus Papier.
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Zur nächsten Folge: Fastenzeit

Religionspädagogik im Elementarbereich

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