Welche Bedeutung hat das Kreuz für uns? Was verbinden wir mit der Auferstehung? Diesen Fragen widmen wir uns in einer kleiner Andacht passend zur Basteleinheit.
Jetzt ist Schatz-Zeit.
Machen wir uns bereit.
In Gottes Namen fangen wir an.
Jeder ist wichtig, weil jeder was kann.
Wir hören Geschichten, beten und singen
So wird unsere Schatz-Zeit immer gelingen.
Als Erinnerung findet am Ende Platz,
im Kästchen unser wertvoller Schatz.
(Bodenbild, Körperübung…) Verknüpfung evtl. mit dem gebastelten Gegenstand
Die Kinder sitzen um eine runde Decke im Kreis. Unter einem Tuch verborgen liegt das Kreuz.
GL: Heute wollen wir wieder einen Schatz entdecken, aber zuerst nur mit den Händen. Und noch nichts verraten.
GL lädt die Kinder einzeln ein, den Gegenstand durch den Stoff zu befühlen. Anschließend werden die Kinder ermuntert, mit ihren Händen oder ihrem Körper darzustellen, welche Form sie gefühlt haben.
Das Kreuz wird aufgedeckt.
Die Kinder können ihre Gedanken dazu aussprechen.
Vielleicht haben einzelne Kinder das Kreuz schon mit ihrem ganzen Körper dargestellt, dann kann die GL daran anknüpfen, sonst führt sie es ein.
Die Kinder stellen sich hinter den Stühlen im großen Kreis auf, so dass jedes genügend Platz hat.
Evtl. kann die Meditation auch mit leiser Hintergrundmusik oder einem Glockenspiel o.ä. begleitet werden.
Wir stehen ganz fest auf unseren Füßen. Wir spüren den Boden. Er hält uns.
Wir machen uns ganz klein, wie ein Samenkorn. Wir wissen: Aus der Erde kommt alles, was lebt.
Alles darf wachsen und sich entfalten. Auch wir.
Wir stehen auf und strecken unseren Kopf nach oben, zum Licht, zur Sonne, zum Himmel.
Wir können sehen und hören und riechen und nachdenken.
Jetzt legen wir unsere Hände auf unsere Brust, auf unser Herz.
Unser Herz schlägt. Wir sind lebendig. Wir spüren, wenn wir traurig sind und wenn wir uns freuen, wenn wir uns ärgern und wenn wir jemanden lieb haben.
Und dann strecken wir unsere Hände aus nach beiden Seiten. Wir sind nicht allein. Wir können geben und nehmen und sind mit der Welt verbunden.
So stehen wir da, mit den Füßen auf dem Boden und mit dem Kopf nach oben zum Himmel gerichtet. Wir haben die Arme ausgebreitet in die Welt. Jeder wie ein Kreuz. Das Kreuz ist auch in uns.
Gott, unser Vater.
Danke, für unsere Füße, die auf der Erde stehen.
Danke, für unseren Körper, mit dem wir die Welt erleben.
Danke für unser Herz, das staunen und lieben kann.
Danke für unsere Hände, die geben und nehmen können.
Danke für unser Leben. Amen
Die Kinder setzen sich wieder auf ihre Stühle.
Das Kreuz ist für uns auch ein Zeichen für Jesus. Gottes Sohn ist Mensch geworden. Er hat gelebt wie wir – zwischen Himmel und Erde.
Braunes Tuch ans untere Ende des Kreuzes legen.
Die Erde, die uns trägt und auf der wächst, was wir zum Leben brauchen.
Braune Wollfäden o.ä. als Wurzeln legen.
Gelbes Tuch ans obere Ende.
Der Himmel mit Sonne, Mond und den Sternen.
Sterne auf das Tuch.
Jesus hat seine Arme ausgebreitet und ausgestreckt zu den Menschen.
Rotes Tuch an jede Seite.
Zu den großen und den kleinen, den dicken und den dünnen, den alten und den jungen.
Figuren auf die Tücher legen.
Er hat ihnen gesagt und gezeigt: Gott mag euch, er hat euch gern, er möchte euer Leben groß und weit machen. Er hat das getan bis zu seinem Tod am Kreuz. Er hängt zwischen Himmel und Erde. Er möchte Himmel und Erde verbinden – Gott und die Menschen.
Wir singen das Lied: „Gottes Liebe ist so wunderbar“.
Das Kreuz wollen wir jetzt verzieren und es soll uns erinnern an das, was wir jetzt gehört und getan und gespürt haben, an das, wofür wir Gott dankbar sind und an das, wofür wir Gott bitten möchten.
Jedes Kind bekommt einen Mosaikstein.
Die GL beginnt mit den Steinen in der Mitte (z.B. mit einem Dank für Jesus, der uns die Liebe Gottes gebracht hat; einem Dank für unser Herz, mit dem wir Liebe und Freude erfahren können; mit der Bitte um ein Herz, das auch verstehen und verzeihen und Liebe weitergeben kann).
Danach legen die Kinder ihren Stein nacheinander mit einem Dank oder einer Bitte auf dem Kreuz ab.
Die Steine werden auf dem Kreuz befestigt.
Als Abschluss singen wir das Lied: „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Und das Mosaikkreuz wird in die Schatzkiste gelegt.
(Aus: Amt für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Hg.), Dir sing ich mein Lied: Das Kinder- und Familiengesangbuch © Schwabenverlag. Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 6. Auflage 2017, www.verlagsgruppe-patmos.de)
Alle Kinder stellen sich in einen Kreis.
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Ansprechpartnerin: Stefanie Penker
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